1996 „Der Wahlkrampf“

Inhalt:

Wilhelm Haberkorns Wiederwahl als Bürgermeister steht an. Er ist jedoch amtsmüde. Seine Frau organisiert für ihn den Wahlkampf, weil sie keineswegs als „Frau Bürgermeister“ zurücktreten will. Haberkorns Gegenkandidat von der Opposition versucht seinerseits mit allen Mitteln Bürgermeister zu werden. Dabei schreckt er vor nichts zurück. Er verbündet sich mit dem reichen Bauunternehmer Mühlbauer, der mit seinem Geld manch schmutzigen Trick finanziert. Schließlich entdecken sie einen Doppelgänger des Bürgermeisters, einen Pennbruder mit verblüffender Ähnlichkeit. Jetzt nimmt eine üble Geschichte ihren Lauf. Der echte Bürgermeister wird entführt und von Tölpels Tochter im Keller gefangen gehalten. Der Doppelgänger wird als Bürgermeister ins Rathaus gesetzt. Er hat die Aufgabe, den echten Bürgermeister bei den Wählern unmöglich zu machen, so daß dieser keine Chancen bei der Bürgermeisterwahl hat. Mühlbauer finanziert das Unternehmen und trifft bereits Absprachen mit Tölpel für die Zeit nach der Bürgermeisterwahl. Es kommt jedoch alles anders. Karin Haberkorn, des Bürgermeisters Töchterlein und Thomas Tölpel, Sohn des Gegenkandidaten, lieben sich. Thomas deckt dann auch die Machenschaften auf. Zum Schluss wird keiner der beiden Kandidaten Bürgermeister. Haberkorn hat sein Ziel erreicht, er ist „Pensionär“. Tölpel hat durch seine Machenschaften jeden Anspruch auf das Amt verwirkt. In dieser Situation wird Thomas Tölpel Bürgermeister. Frau Haberkorn ist versöhnt, denn nun kann ihre Tochter „repräsentieren“, denn die beiden heiraten. Für viel Aufregung und Lacher sorgen die aufgeregte Frau Mager, die schwerhörige Sekretärin im Rathaus und der trottelige Amtsdiener.